Veröffentlichungen:

Die Markthallen am Deichtorplatz

Vom Agrarhandel zum Kunstbetrieb

DeichtorhallenDer Deichtorplatz gehört zu den interessantesten Orten Hamburgs, ein Ort, der immer neue Aufgaben erfüllen und und im ständigen Wandel begriffen war. Wo heute Kunst und Kultur stattfinden, verlief einst die befestigte Stadtgrenze, lag der Bauhof, später Hamburgs erster Bahnhof und schießlich der Zentralmarkt, der die Millionenstadt mit Obst, Gemüse und Blumen versorgte. Mit dem Bau des Großmarkts am Oberhafen 1962 verloren die Deichtorhallen ihren Zweck. Eine Zeitlang wurden sie für den Blumenhandel genutzt, doch dann verfielen sie zusehends und ihr Abriss schien unaufhaltsam. Ende der 1980er Jahren wurden sie zu Ausstellungshallen für Kunst umgebaut und bilden seitdem das letzte Glied der Kunst- und Kulturkette entlang des Wallrings, zu dem die Kunsthalle und das Hamburg Museum gehören.

In dem Bauheft wird die Geschichte des Platzes und des Hamburger Marktwesens vorgestellt, sowie die bauliche und organisatorische Entwicklung des Zentralmarltes einschließlich einiger nicht umgesetzter Um- und Neubaupläne seit den späten zwanziger Jahren beschrieben.

Schaff Verlag

Deichtorhallen Hamburg