Aktuelles:

Die Revolution 1918/19 in Altona

Aufbruch in die kommunale Demokratie

Ein Vortrag über Altona in der Revolution 1918/19 am 6. Februar 2019

altona 18/19Die Revolution von 1918/19 beschleunigte in Altona einen politischen Prozess, der 1909 mit dem Einzug der ersten sozialdemokratischen Politiker in die Stadtverordnetenversammlung begonnen hatte. Noch im Krieg konnte die SPD ihren Einfluss in den Wahlen von 1916 trotz des preußischen Zensuswahlrechts ausbauen.
Auch im Altonaer Arbeiterrat übernahm die SPD die Führung und wirkte mäßigend auf ihn ein. Um Altona dem Einfluss des radikalen "Arbeiter- und Soldatenrats für Hamburg, Altona und Umgegend" zu entziehen, übernahmen sozialdemokratische Politiker die Macht im Altonaer Rathaus. Obwohl die SPD in den Kommunalwahlen von 1919 die absolute Mehrheit errang, ging sie eine Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Oberbürgermeister Schnackenburg ein, mit dem sie jahrelang eine erbitterte Feindschaft verbunden hatte. Gemeinsam hatten sie jetzt das Ziel, das verschuldete Altona lebensfähig zu halten und es gegenüber Hamburg neu zu positionieren.

Andocken 17, eine Veranstaltung des Forschungsverbundes zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH) in Kooperation mit der Stiftung Historische Museen Hamburg.

Revolution! Revolution? Die Novemberrevolution 1918/19 in Hamburg und Norddeutschland Teil 2
Mittwoch, 6. Februar 2019, 16.00 - 17.30 Uhr, Museum für Hamburgische Geschichte, Großer Hörsaal

Andocken 17

Museum für hamburgische Geschichte

Vier Altonaer Bürgermeister

Ein Vortrag über die Bürgermeister Behn, Adickes, Schnackenburg und Brauer am 24. Januar 2019

bürgermeister21 Bürgermeister hatte Altona von 1664 bis 1937. Einige ragen durch ihre Arbeit heraus, weil sie Altona nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet haben. Es sind Carl Heinrich Behn (1838-53), Franz Adickes (1883-91), Bernhard Schnackenburg (1909-24 und Max Brauer (1924-33). Ihre Stadtentwicklungspläne haben das Gesicht Altonas verändert.

Eingebettet wird die Geschichte dieser vier Bürgermeister in einen kurzen Überblick über das Altonaer Bürgermeisterwesen in dänischer und preußischer Zeit und einer kurzen Darstellung des Bezirksamtes Altonas. 

 Donnerstag, 24. Januar 2019, 17.00 Uhr in der Seniorenresidenz Augustinum in Neumühlen.

Augustinum Neumühlen

Die Altonaer Bürgermeister Behn, Adickes, Schnackenburg und Brauer

Ein Vortrag für die Genealogische Gesellschaft Hamburg am 17. Januar 2019

bürgermeister21 Bürgermeister verwalteten Altona von 1664 bis 1937. Einige ragen durch ihre Arbeit heraus, weil sie Altona auch gestaltet haben. Es sind Carl Heinrich Behn (1838-53), Franz Adickes (1883-91), Bernhard Schnackenburg (1909-24 und Max Brauer (1924-33). Ihre Stadtentwicklungspläne haben das Gesicht Altonas verändert.

Genealogische Gesellschaft Hamburg, Staatsarchiv Hamburg, 17. Januar 2019

Genealogische Gesellschaft Hamburg

Die Revolution 1918/19 in Altona

Vorstellung der Broschüre "Altona und die Revolution 1918/19" im Museum für Hamburgische Geschichte am 11. November 2018

novemberIn den Revolutionswochen 1918/19 hat die bürgerlich-konservative Verwaltung der damals selbstständigen Groß-, Industrie- und Garnisonsstadt Altona gemeinsam mit dem sozialdemokratisch dominierten Arbeiterrat erfolgreich darum gekämpft, nicht unter die Kontrolle des Arbeiter- und Soldatenrats für Hamburg, Altona und Umgegend zu geraten. Gleichzeitig bemühte sich Altona durch seine Vertreter in diesem Rat darum , sein Verhältnis zum wirtschaftlichen Konkurrenten Hamburg neu zu bestimmen. Altona war damals pleite und sah keine keine wirtschaftlichen Perspektiven, wenn nicht. Man war sogar bereit, seine Eigenständigkeit aufzugeben und in einem Groß-Hamburg aufzugehen. Dieses Projekt scheiterte, so dass Altona auf eine Expansionspolitik, die Schaffung eines Groß-Altonas, setzte. 

Sonntag, 11. November 2018, 11.30 Uhr im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24.

Museum für Hamburgische Geschichte

Landeszentrale für politische Bildung

Sechs Jahrzehnte genossenschaftlicher Wohnungsbau

Ein historischer Rundgang durch das Gerichtsviertel in Altona am 13. Oktober 2018

Wohl kaum ein Quartier in Altona wurde so sehr vom Altonaer Spar- und Bauverein geprägt wie das Gerichtsviertel (andere nennen es Bahnhofs- oder Haubachviertel). Hier wurde nicht nur 1892 das erste Haus der altoba gebaut, im Laufe der folgenden fünf Jahrzehnte kamen so viele Genossenschaftshäuser hinzu, dass sich das Wohngebiet zwischen Allee und Bahnhof, gegen den Willen der Stadt Altona, zum Arbeiterviertel mit genossenschaftlichem Wohnungsbau entwickelte.

Ein Rundgang in Kooperation mit dem Altonaer Museum

Sonnabend, 13. Oktober 2018, 13 Uhr. Treffpunkt ist die Geschäftsstelle der altoba an der Max-Brauer-Allee 69

altoba

Altonaer Museum

Zwischen den Gleisen

Ein historischer Rundgang über das Diebsteich-Gelände für Mitglieder der altoba am 29. September 2018

diebsteichmühleDer Diebsteich gehört seit Jahrhunderten zu Altona. Doch er lag weit außerhalb der Stadt - so weit, dass man hier den Galgen aufstellte. Vom Galgen zur Diebsteich-Mühle waren es nur wenige Meter. Wer von Altona nach Pinneberg wanderte, kam an beiden vorbei. Im 19. Jahrhundert (der Galgen stand nicht mehr) wurde das Gelände dann von zwei Bahnlinien eingerahmt, der Altona-Kieler Bahn und der Altona-Kaltenkirchener Bahn. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Diebsteich dann zu einer Attraktion für Vergnügungssuchende aus Altona und Hamburg. Im „Luna Park“ gab es alle Attraktionen, die man sich nur wünschen konnte. Wer mehr erfahren möchte, ist willkommen, am Rundgang teilzunehmen.

Sonnabend, 29. September, 14.30 h, rund 90 Minuten, Treffpunkt Paketpostamt, Tour endet am S-Bahnhof Diebsteich

Altonaer Spar- und Bauverein

150 Jahre Friedhof Diebsteich

Ein Vortrag über die Entwicklung der Altonaer Friedhöfe am 23. September 2018

Kapelle diebsteichIn Altona gab es wegen der Religionsfreiheit in der Stadt eine Vielzahl von Friedhöfen verschiedener Religionsgemeinschaften. Die meisten Altonaer gehörten der evangelisch-lutherischen Kirche an. Als die Stadt im 19. Jahrhundert mit dramtischer Geschwindigkeit wuchs, mussten die evangelischen Friedhöfe wegen Überbelegung geschlossen werden. Am Stadtrand wurden neue Friedhöfe angelegt. 

Der Friedhof Diebsteich, dessen 150jähriges Bestehen in diesem Jahr gefeiert wird, wurde 1868 eröffnet, nachdem der Friedhof Norderfriedhof wegen Überbelegung geschlossen werden musste. Ihm folgten bald zwei weitere evangelische Friedhöfe in Bahrenfeld. 1923 wurde mit dem Zentralfriedhof am Volkspark der erste städtische Friedhof angelegt.

In dem Vortrag soll die Entwicklung der Altonaer Friedhöfe vom 17. Jahrhundert bis heute im Kontext der politschen und städtebaulichen Entwicklung dargestellt werden.

Sonntag, 23. September 2018, 12 Uhr in der Kapelle Friedhof Diebsteich, Am Diebsteich 4.

Evangelisch-lutherischer Kirchengemeindeverband Altona

Von Bahnen, Mühlen, Achterbahnen und einem Galgen

Historischer Rundgang über das Diebsteich-Gelände in Altona-Nord am 30. Juni 2018

412 lunaAm Diebsteich soll Altonas neuer Fernbahnhof gebaut werden. Traditionell war dieser Teil Altonas, der jahrhundertelang überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurde, immer schon eine wichtige Station auf dem Weg in den Norden. Hier passierte man die die Grenze zur Herrschaft Pinneberg. Wer am Diebsteich wohnte und arbeitete war in den 1840er-Jahren gleich zweimal Zeuge wichtiger verkehrspolitischer Entwicklungen. Zuerst wurde der Pinneberger Weg (heute Kieler Straße) zur ersten "Kunststraße" Schleswig-Holsteins ausgebaut, die Altona mit Kiel verband. Dann folgte an der westlichen Grenze des Diebsteichs der Bau der "Christian VIII. Eisenbahn", mit der man Kiel noch schneller erreichte. Im ausgehenden 19. Jahrhundert folgte der Gleisbau der Kaltenkirchener Bahn. Doch nicht nur an den Rändern des Diebsteichs wurde Geschichte geschrieben. Was sich alles auf dem Gelände selbst abspielte, erfahren die Teilnehmer des hisorischen Rundgangs.

Sonnabend, 30. Juni 2018, 13 Uhr und 15 Uhr, Treffpunkt Paketpostamt, Anmeldung bei der steg.

steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft

Behörde für Stadtentwickung und Wohnen

Das Diebsteich-Gelände

Historischer Rundgang über das Diebsteich-Gelände in Altona-Nord am 7. Mai 2018

Am 7. Mai 2018 findet in der FABRIK in Ottensen eine Informationsveranstaltung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) zu den vorbereitenden Untersuchungen des Diebsteich-Areals, wo der neue Altonaer Fernbahnhof entstehen soll, statt. Als Auftakt zu dieser Veranstaltung mache ich im Auftrag der BSW und der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) zwei historische Rundgänge über das Gelände. Stationen werden der Altonaer Galgen, die Diebsteichmühle, die Anlagen der Kaltenkirchener Bahn, der Luna-Park, die Oelsner-Bauten und anderes mehr sein. Zu sehen sind nur noch die Oelsner-Bauten – die anderen Gebäude und Einrichtungen sind im Dunkel der Geschichte verschwunden. 
Die Rundgänge starten jeweils am S-Bahnhof Diebsteich, der erste um 16 Uhr, der zweite Rundgang um 17 Uhr. Es können sich jeweils 15 Personen anmelden, das Anmeldemanagement übernimmt die steg.

Montag, 7. Mai 2018, 16 Uhr und 17 Uhr, Treffpunkt S-Bahn Diebsteich

www.steg-hamburg.de

www.hamburg.de/bsw

Die städtebauliche und architektonische Entwicklung von Altona und Ottensen

Ein Vortrag am Augustinum am 23. Januar 2018

kleine prinzenstraßeAltona und Ottensen, einst zwei selbstständige Kommunen, sind nicht nur wirtschaftlich und politisch verschiedene Wege gegangen, sie haben auch städtebaulich und architektonisch eigene Handschriften entwickelt. Vieles lässt sich heute noch im Stadtbild ablesen, sehr vieles aber ist unwiederbringlich verloren gegangen, wieder anderes wurde nur geplant, aber nie realisiert. Die Nachkriegsentwicklung hat besonders das Bild der Altstadt radikal verändert, die aktuelle Entwicklung mit dem Bau der "Mitte Altona" erweitert den Bezirk um einen neuen Stadtteil. In den Vortrag werden 700 Jahre Stadtentwicklung vorgestellt.

Vortrag am 23. Januar 2018 um 17 Uhr im Augustinum Hamburg 

Neumühlen 37, 22763 Hamburg

Augustinum

 

Hamburgs Kampf um die Herrschaft auf der Niederelbe

Ein Vortrag an der VHS Pinneberg am 16. Januar 2018

admiralitätsbootAls Seehafen, der 100 Kilometer vom Meer entfernt an einem Fluss lag, musste Hamburg sich den Zugang zur offenen See über Jahrhunderte mühsam erkämpfen – mit der Waffe in der Hand, am Konferenztisch und durch den Ausbau und die Sicherung der Fahrrinne. Nicht nur die Anrainerstädte wehrten sich gegen Hamburgs Anspruch, Herr der Niederelbe zu sein, auch die Landesfürsten machten immer wieder ihre Rechte geltend – allen voran die dänische Krone. Doch stets konnte die Hansestadt sich letztendlich behaupten, wenn auch nicht immer aus eigener Kraft.

Dienstag, 16. Januar 2018, 19.30 Uhr, Am Rathaus 3, 25421 Pinneberg

Volkshochschule Pinneberg

Der Altonaer Hafen

Vortrag für die Genealogische Gesellschaft Hamburg am 16. November 2017

412 haben altonaDie Entwicklung des Altonaer Hafens seit Mitte des 16. Jahrhunderts ist ein spannendes Kapitel Altonaer Geschichte. In dem Vortrag wird der bauliche und technische Wandel des Hafens im Kontext der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beschrieben. Im Verlauf von 300 Jahren entwickelte sich der Altonaer Hafen zu einem Universalhafen mit Fischerei, Stückgut- und Massengutumschlag sowie einer Hafenindustrie. Daneben gab es im Hafen immer auch Wohnhäuser. Der mehrere Jahrzehnte dauernde Transformationsprozess des Hafens zu einer Büro- und Wohnmeile mit einem Kreuzfahrtterminal ist weitgehend abgeschlossen und hat dem ehemaligen Hafen ein vollkommen neues Gesicht verliehen.

Vortrag am 16. November 2018 um 18 Uhr im Staatsarchiv Hamburg
Kattunbleiche 19, 22041 Hamburg

Genoalogische Gesellschaft Hamburg

 

Staatsarchiv Hamburg

Der Altonaer Hafen

Ein Vortrag im Altonaer Museum am 26. Oktober 2017

hafenkalte 412Die Entwicklung des Altonaer Hafens ist ein spannendes Kapitel Altonaer Geschichte. Ein virtueller Spaziergang entlang der Altonaer Elbkante soll nicht nur den baulichen und technischen Wandel seit Mitte des 16. Jahrhunderts nachzeichnen, sondern auch die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aufzeigen, die dazu geführt haben, dass Fischerei, Stückgut- und Massengutumschlag wichtige Standbeine des Altonaer Hafens wurden – nicht zu vergessen die Hafenindustrie und der Hafen als Wohngebiet. Nur Weniges aus der alten Zeit ist heutzutage noch zu sehen – doch in Bildern und Fotos ist die Erinnerung bewahrt.

Vortrag am 26. Oktober 2017 um 18.30 Uhr im Altonaer Museum (Galionsfigurensaal)
Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

Altonaer Museum

Urbane Räume

altonale Salon am 24. Juni 2017 * altonale 19

atonale salonZum zweiten Mal findet ein altonale Salon statt. Thema des diesjährigen Salons ist die Belegung und „Verwertung“ öffentlicher Räume – Räume, die sich in öffentlicher Hand befinden, Räume, die öffentlich zugänglich sind und Räume, die eine wichtige öffentliche Bedeutung haben. Es geht um "historische Areale" und aktuelle Bauvorhaben wie die „Mitte Altona“ und das „Holsten Areal“, aber auch um kleinere Projekte der Zukunft. Nach einem Impulsvortrag vom Stadtplaner Mauricio Duarte Pereira von den „gehl people“ aus Kopenhagen wird die öffentliche Diskussion an verschiedenen Thementischen eröffnet. Ich werde als Pate den Tisch "Urbaner Raum in 30 Jahren" moderieren. 

Weitere Paten des altonale-Salon sind
Dr. Anja Dauschek, Leiterin des Altonaer Museums
Dr. Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Altona
Michael Sachs
Jaco Kalfsbeek, Senior Landschaftsarchitekt Stadt Groningen
Tobias Hoss, Urbanista
Otto Clemens, Geschäftsführer Haus Drei e.V.
Dieter Meine, Vorsitz. des altonale Freundeskreises
Dieter Bensmann, altonale GmbH
Dr. Ingrid Breckner, Professorin für Stadtsoziologie, HCU

Sonnabend, 24. Juni, 13-17 Uhr, Thalia in der Gaußstraße

altonale Salon

Der Altonaer Hafen

Ein Vortrag im Augustinum am 24. Januar 2017 

haben altona blFisch, Waltran, Fischverarbeitung, Schiffbau, Stückgutumschlag, Getreide, Kohle, Kraftwerke und schließlich Gefrierfleisch. All das prägte den Altonaer Hafen in den vergangenen 350 Jahren. Unter dänischer Herrschaft hatte er gute Zeiten, musste aber auch einen beständigen Niedergang verkraften. Auf seinem Weg in die Moderne machte dem Hafen insbesondere seine räumliche Enge zu schaffen. Und dann zwangen die ständigen Auseinandersetzungen mit Hamburg und Ottensen Altona, flexibel zu reagieren und innovativ zu agieren. Doch es half alles nichts; auf der langen Strecke ins 20. Jahrhundert ging Altona schließlich der Atem aus. Zu Atem kam die Hafenstrecke erst wieder seit den 1980er-Jahren, als ihr mit dem städtebaulichen Konzept der Perlenkette neues Leben eingehaucht wurde.

Vortrag am 24. Januar 2017 um 17 Uhr im Augustinum Hamburg 
Neumühlen 37, 22763 Hamburg

 Augustinum

Der Hafenrand und die Palmaille

Ein Stadtteilrundgang am 8. Oktober 2016

palmagile hansenAltona, bis 1937 eine selbstständige Stadt, ist als Handels- und Kaufmannsstadt im 18. Jahrhundert zu Wohlstand gelangt. Die Große Elbstraße und die Palmaille waren die Schlagadern der Stadt. Hier standen die Kontore und Villen der Kaufleute. Am Hafenrand wurde in den Dampfmühlen, den Kohlenlager und den Fischereianlagen gearbeitet. Obwohl die Große Elbstraße in den vergangenen Jahrzehnten komplett neugestaltet wurde, lassen sich ihre Entwicklungsstufen auch heute noch ablesen. Leichter fällt das an der Palmaille, wo insbesondere die erhaltenen klassizistischen Bauten des schleswig-holsteinischen Landbaumeisters C. F. Hansen vom einstigen Glanz dieser Prachtstraße zeugen.
Der rund zweistündige Rundgang beginnt am Fischmarkt und endet am Altonaer Balkon unweit des S-Bahnhofs.

Stadtteil-Rundgang am 8. Oktober 2016, 15-17 Uhr
Treffpunkt ist der Brunnen am Altonaer Fischmarkt (Buslinie 111, Haltestalle Fischauktionshalle). Der Rundgang endet am Altonaer Rathaus.

VHS Pinneberg

Flüchtlinge in Altona

Eine Lesung im Verlag Ellert und Richter * altonale 18

ellert und richter verlag"Ein Literaturnachmittag" heißt die Veranstaltung, auf der Autoren des Ellert & Richter Verlages – unter ihnen auch ich – im Rahmen des Literaturprogramms der altonale 18 Passagen aus ihren Arbeiten lesen werden.  Die altonale thematisiert in diesem Jahr unter anderem die Situation der Flüchtlinge, da fällt die Wahl einer Textpassage aus dem Buch „Altona – Geschichte einer Stadt“ nicht schwer. In seiner 480-jährigen Geschichte hat Altona zu jeder Zeit Flüchtlinge aufgenommen. Zuerst kamen im 16. Jahrhundert Wirtschaftsflüchtlinge; ihnen folgten im frühen 17. Jahrhundert Glaubensflüchtlinge. Mit der französischen Revolution kamen politische Flüchtlinge. Schließlich nahm Altona auch Kriegsflüchtlinge auf, die von den napoleonischen Truppen aus Hamburg verwiesen wurden.

Ein Literaturnachmittag
altonale 18
Freitag, 8. Juli 2016
15 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Ort:
Ellert  & Richter Verlag, Große Brunnenstraße 116-120, 22763 Hamburg

altonale 18

 

Ellert und Richter Verlag

Die Palmaille

Ein Stadtteilrundgang am 1. Juni 2016

palmaille 412Die Altonaer Altstadt wurde im Krieg zerstört. Weitgehend erhalten ist jedoch die   einstige Prachtstraße der Stadt, die Palmaille. Hier zeugen die klassizistischen Bauten des dänischen Architekten C. F. Hansen und seines Neffen vom Reichtum der Altonaer Großkaufleute. Für den Aufbruch in die Moderne steht das Altonaer Rathaus, einst der Bahnhof der Stadt. An diesem Gebäude lässt sich Altonaer Stadtentwicklung ablesen.  Auf dem Rundgang soll die Geschichte der Altonaer Altstadt, der Breite Straße und der Palmaille sowie Altonas Entwicklung zur Großstadt veranschaulicht werden.

Stadtteilrundgang am Mittwoch, 1. Juni 2016, 15-17 Uhr
Treffpunkt Altonaer Fischmarkt, Brunnen. Der Rundgang endet am Altonaer Rathaus.
Anmeldung bei der Neuen Gesellschaft erforderlich.

Die Neue Gesellschaft

Der historische Hafenrand und die Palmaille

Ein Stadtteilrundgang am 28. Mai 2016

palmaille blücherAltona, bis 1937 eine selbstständige Stadt, ist als Handels- und Kaufmannsstadt im 18. Jahrhundert zu Wohlstand gelangt. Die Große Elbstraße und die Palmaille waren die Schlagadern der Stadt. Hier standen die Kontore und Villen der Kaufleute. Am Hafenrand wurde in den Dampfmühlen, den Kohlenlager und den Fischereianlagen gearbeitet. Obwohl die Große Elbstraße in den vergangenen Jahrzehnten komplett neugestaltet wurde, lassen sich ihre Entwicklungsstufen auch heute noch ablesen. Leichter fällt das an der Palmaille, wo insbesondere die erhaltenen klassizistischen Bauten des schleswig-holsteinischen Landbaumeisters C. F. Hansen vom einstigen Glanz dieser Prachtstraße zeugen.
Der rund zweistündige Rundgang beginnt am Fischmarkt und endet am Altonaer Balkon unweit des S-Bahnhofs.

Stadtteil-Rundgang am 28. Mai 2016, 15-17 Uhr
Treffpunkt ist der Brunnen am Altonaer Fischmarkt (Buslinie 111, Haltestalle Fischauktionshalle). Der Rundgang endet am Altonaer Rathaus.

VHS Pinneberg

Vom Universalhafen zur Büromeile

Ein Stadtteilrundgang entlang der Altonaer Hafenkante am 26. Mai 2016

fischereihafenVom Altonaer Fischmarkt nach Neumühlen – einst eine Strecke, in der nicht nur Fisch angelandet, sondern auch Stückgut, Gefrierfleisch und Massengut (Getreide und Kohle) umgeschlagen wurde. Heute legen hier nur noch Kreuzfahrtschiffe an. Nach wie vor wird Fisch verarbeitet, doch ansonsten beherrschen Büro- und Wohngebäude das Bild. Auch in den erhaltenen Lagerhäusern wird nur noch am Schreibtisch oder am Herd gearbeitet. Denn die Altonaer Hafenkante hat sich auch zur Gastronomiemeile entwickelt. Auf dem Rundgang soll die Geschichte und Entwicklung des alten Hafens und das Werden der modernen „Perlenkette“ erzählt werden.

Stadtteilrundgang am Donnerstag, 26. Mai 2016, 15-17 Uhr
Treffpunkt Altonaer Fischmarkt, Brunnen. Der Rundgang endet an der Bushaltestelle Neumühlen.
Anmeldung bei der Neuen Gesellschaft erforderlich.

Die Neue Gesellschaft

Genossenschaftlicher Wohnungsbau in Altona

Ein Stadtteilrundgang durch das Gerichtsviertel am 23. April 2016

asbv4121892 wurde der Altonas erste Baugenossenschaft, der Altonaer Spar-und Bauverein, gegründet. Seine ersten Häuser wurden im Gerichtsviertel (Altona Nord) gebaut. Ihre Baugeschichte ist zugleich ein wichtiges Kapitel der Altonaer Stadtentwicklungspolitik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Auf dem Rundgang solllen die Baumaßnahmen des Spar- und Bauvereins und die Stadtplanungspolitik Altonas sowie die neue architektonische Ausrichtung  in den 1920er und 1950er Jahren erläutert werden. 

Stadtteilrundgang für die Mitglieder des Altonaer Spar- und Bauvereins am Sonnabend, den 23. April 2016, 15 Uhr, Treffpunkt Geschäftsstelle der altoba, Max-Brauer-Allee 69. Der Rundgang endet an der Max-Brauer-Allee.

altoba

Der Hamburger Hafen

Vortrag an der VHS-Pinneberg am 2. Februar 2016

hamburger hafenLange zögerte die Stadt Hamburg, bis sie sich aufmachte, in den 1860er-Jahren einen modernen Hafen mit neuentwickelter Logistik zu bauen. Doch der Schritt erwies sich als richtig. Schon nach wenigen Jahrzehnten hatte die Stadt den drittgrößten Hafen der Welt. Seitdem wurde der Hafen stetig ausgebaut, erweitert, modernisiert und nach Zerstörungen auch wiederaufgebaut – inklusive teurer Fehlplanungen. In dem Vortrag soll die Geschichte des Hamburger Hafens, seiner Einrichtungen und seiner Menschen seit dem späten Mittelalter bis heute gezeigt werden.

VHS Pinneberg, Am Rathaus 3, R. 347
Dienstag, 2. Februar 2016, 19.30 Uhr

VHS Pinneberg

Halkyonische Stunden

Lesung im Antiquariat Halkyone am 21. Oktober 2015

halkyoneZum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Halkyonische Stunden“ im Altonaer Antiquariat HALKYONE lese ich aus meinen Büchern zur Altonaer Geschichte. Schwerpunkt wird das 19. Jahrhundert sein – eine Epoche, in der sich der Charakter und das Gesicht der Stadt grundlegend gewandelt haben. 
Im antiken Griechenland wurden die Tage um die Wintersonnenwende im Dezember als halkyonische Tage bezeichnet. Man schätzte sie wegen des gewöhnlich schönen Wetters. Der Name "halkyonisch" geht auf auf den Eisvogel zurück (im Griechischen „Halkyon“), dessen Brutzeit in diesen Zeitraum fällt. Der Begriff "halkyonische Tage" wurde als Synonym für eine schöne und gelassene kurze Zeit benutzt. Wir verkürzen die schönen Tage zu ein paar schönen Stunden mit einem Glas Wein und - hoffentlich - angeregter Unterhaltung.

Antiquariat Halkyone, Lamp’lweg 10, 22767 Hamburg
21. Oktober 2015, 19 Uhr
Eintritt frei

Antiquariat Halkyone

Der Altonaer Hafen und seine Krane

Vortrag am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015

Altonaer Hafen 1890Das Thema des Tags des offenen Denkmals 2015 ist „Handwerk, Technik, Industrie“. Anlass für das Hafenmuseum Hamburg, die beiden Krane (kein Tippfehler, der Plural von Hafenkran lautet Krane; Kräne drehen sich auf Baustellen) am Holzhafen in Altona vorstellen. Die beiden stark verrosteten Überreste der einstigen Hafenkante müssen dringend restauriert werden, um sie vor dem Verfall zu retten. In zwei Vorträgen in der Seemannsmission Altona am Holzhafen soll über die Möglichkeiten einer Sanierung und über die Geschichte des Kaiumschlags im Altonaer Hafen informiert werden. Ich werde in meinem Vortrag die Entwicklung der verschiedenen Löschvorrichtungen vorstellen. Sie reicht vom archaisch anmutenden Löschen der Fischkutter über eine Laufplanke hin zu verschiedenen Krantypen an den Stückgutkais und endet bei den riesigen Kohle- und Getreidehebern. Der Umschlag von Massengütern war lange Zeit der Haupterwerbszweig des Altonaer Hafens. Das Bild aus dem Jahre 1890 zeigt den Ostkai mit seinen Stückgut-Schuppen und Halbportalkranen.

Seemannsmission Hamburg-Altona, Große Elbstraße 132
Sonntag, 13. September 2015, 14 Uhr

Hafenmuseum Hamburg

Tag des offenen Denkmals

Altonas einstige Schlagadern - Die Grosse Elbstrasse und die Palmaille

Ein Stadtteilrundgang am 21. Mai 2015

palmailleVom proletarischen Altona ist nicht viel geblieben; das meiste wurde im Zweiten Weltkrieg. Dagegen sind vom kaufmännischen Altona und seiner klassizistischen und barocken Pracht einige Gebäude erhalten. Sie zeugen von Altonas großer Zeit als bedeutende Handelsstadt. Damals waren die Große Elbstraße und die Palmaille die Schlagadern der Stadt. Auf einem Rundgang für die "Neue Gesellschaft" soll die Geschichte Altonas anhand der Entwicklung dieser beiden Straßen erzählt werden. An der Großen Elbstraße steht Altonas ältestes Kaufmannshaus, erbaut um 1750. An der Palmaille erzählt jedes Gebäude seine eigene Geschichte und spiegelt Altonaer Geschichte wider.

Stadtteilrundgang vom Altonaer Fischmarkt zum Altonaer Balkon
Donnerstag, 21. Mai 2015, 15 - 17 Uhr
Anmeldung bei der "Neuen Gesellschaft" erforderlich.

Neue Gesellschaft

Altona - Hamburgs wilder Westen

Vortrag im Kommunikationscentrum des Altonaer Spar- und Bauvereins am 18. März 2015

altona wappen verfremdetIm Westen liegen die schöneren Stadtteile. Diese Regel gilt für viele Städte, auch für Hamburg, wie die Orte entlang der Elbchaussee belegen. Doch es gab auch Zeiten, in denen der Ort, der sich seit Mitte des 16. Jahrhunderts vor den westlichen Toren Hamburgs entwickelte, eher negative Schlagzeilen machte und kein Synonym für vornehme Idylle war. Im jungen Altona gab es zwar Gesetze, aber niemand kümmerte sich recht um sie. In der wachsenden Stadt herrschte Goldgräberstimmung, und wer konnte, sicherte sich seinen Vorteil - allen voran die Honoratioren der Stadt und die Vertreter des dänischen Königs.

Kommunikationscentrum der altoba, Hohenzollernring 69
Mittwoch, 18. März 2015 um 19.00 h

altoba

Altona - Eine holsteinische Stadt

Vortrag an der VHS Pinneberg am 3. Februar 2015

altonaer wappen wappen schleswig holsteinAltona war, bevor es 1937 ein Hamburger Stadtteil wurde, eine holsteinische Stadt. Die Altonaer fühlten sich als Holsteiner, auch wenn an den öffentlichen Gebäuden der Stadt der dänische Danebrog oder der preußische Adler wehte. Sie kämpften 1848-51 gegen die Dänen und waren wirtschaftlich eng mit Schleswig und Holstein verbunden. Um ihren Widersacher, dem benachbarten übermächtigen Hamburg, Paroli bieten zu können, brauchten sie eine Stütze - und das war ihr Hinterland Schleswig-Holstein. Doch das hinderte Altona nicht, sich mit seinen Nachbarn im holsteinischen Westen anzulegen, wenn es galt, seine eigenen Interessen zu fördern. In den 1920er-Jahren glaubte Altona, seiine Position gegenüber Hamburg nur behaupten zu können, wenn es sein Stadtgebiet radikal erweiterte. Das konnte nur auf Kosten des Kreises Pinneberg geschehen. Und so geschah es schließlich auch. Pinneberg konnte sich nicht dagegen wehren, dass Berlin die pinnebergischen Elbvororte Altona zuschlug. Die Großstadt Altona wurde zur richtigen Großstadt. Den Kampf gegen Hamburg verlor es dennoch. 1937 schluckte Hamburg Altona - samt der einst pinnebergischen Elbvororte von Flottbek bis Blankenese.

VHS Pinneberg, Am Rathaus 3, R. 347
Dienstag, 3. Februar 2015 um 19.30 Uhr

Genossenschaften im Ersten Weltkrieg

Vortrag im Gewerkschaftshaus am 8. November 2014

hausmarke altoba125 Jahre Genossenschaftsgesetz. 100 Jahre Erster Weltkrieg. Unter dieser Thematik findet am 7./8. November 2014 die  9. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte im „Klub“ des Gewerkschaftshauses am Besenbinderhof statt. Am Freitag, den 7. November um 16.30 Uhr steht mein Referat über „Bauen in der Zeitenwende. Der Altonaer Spar- und Verein 1912-1928“ auf dem Programm. In diesem Zeitraum baute die Genossenschaft den Schützenblock in Bahrenfeld – ein Bau, der die Aufbruchsstimmung des Spar- und Bauverein unter dem neuen Altonaer Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg widerspiegelt. Während der Kriegsjahre lag die Baustelle brach, nach dem Krieg entwickelte sich der Schützenblock, der wegen der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erst 1928 fertiggestellt werden konnte, zu einem Fremdkörper im städtebaulichen Konzept des Bausenator Gustav Oelsner.

Programm PDF

Vom Werden einer Stadt

Vortrag im Altonaer Museum am 11. Oktober 2014

Am 11. Oktober feiert das Altonaer Museum seinen 151. Geburtstag mit einer Langen Nacht des Museums. In einem Vortrag im Galionsfigurensaal zeichne ich den Weg nach, der Altona von einer bescheidenen Handel- und Handwerkerstadt zur Groß- und Industriestadt geführt hat. Dabei geht es um die städtebauliche Entwicklung mit der Ausbildung verschiedener Ortsteile – alle mit eigener architektonischer Handschrift – , die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die diese Entwicklung möglich gemacht haben, um politische Entscheidungen und Fehlentscheidungen, um Wege, die zum Erfolg geführt haben und um Irrwege.

Altonaer Museum